Gesunde Luft in der HafenCity

Am Hafen zu wohnen, an der Elbe, ist schön. Aber die Hafenluft zu atmen, ist es leider nicht. Denn hier addieren sich die Abgase der Containerschiffe, die Abgase der direkt am Überseequartier liegenden Kreuzfahrtschiffe und die Abgase und der Gummiabrieb aus dem KfZ-Verkehr. Weil im Schnitt an 40 Prozent aller Tage Südwestwind herrscht, wehen diese Abgase in die HafenCity.

 

Stickoxyde, aber vor allem Staub, Feinstaub und Ultrafeinstaub atmet man hier ein, und all dies gelangt durch die Lungenbläschen in den Körper, kann kleine Entzündungen verursachen und bei Kindern das Lungenwachstum beeinträchtigen. Anders gesagt: Diese Luft kann krank machen.

Deshalb ist unser Ziel, die Luftqualität in der HafenCity zu verbessern. Die Behörden erlauben, dass bis 2030 pro Jahr 100 Kreuzfahrtschiffe in der HafenCity anlegen dürfen, ohne den seit 2026 zur Verfügung stehenden Landstrom zu nehmen. Wir setzen uns dafür ein, dass in der HafenCity nur noch Kreuzfahrtschiffe festmachen, die auch Landstrom beziehen. Alle anderen sollen in Steinwerder anlegen.

Wir fordern auch ein nachhaltiges Anlieferungssystem. Denn die teilweise acht 40-Tonner gleichzeitig, die ein Kreuzfahrtschiff versorgen, belasten insbesondere die Luft auf dem Piratenspielplatz am Grasbrook. 

Kontakt: marion.schneider@gmx.net

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